Brunnenpumpen

Brunnenpumpen bestehen aus dem Motor und der Hydraulik, welche für die Förderung und Druckerhöhung des Wassers zuständig ist. Im Vergleich zu den Zisternenpumpen lassen sich mit den Tiefbrunnenpumpen wesentlich größere Fördermengen mit höheren Wasserdrücken erreichen. Die Pumpen fangen mit einem Durchmesser von 3“ (ca. 74mm) für kleinere Anwendungen mit bis zu 2,4m³/h an. Die größten Brunnenpumpen in unserem Lieferprogramm haben einen Durchmesser von 8“ (198mm) und fördern bis zu 120m²/h.

Der Motor befindet sich im unteren Teil der Pumpe und die Hydraulik ist mit Schrauben oder Kupplungen mit diesem verbunden. Das Wasser wird aus diesem Grund an der Verbindungsstelle angesaugt und oben aus der Hydraulik wieder hinausgefördert. Das vorbeiströmende Wasser ist für die Kühlung des Motors notwendig. Um eine ausreichende Motorkühlung zu gewährleisten,  ist immer ein minimaler Förderstrom (Strömungsgeschwindigkeit) notwendig und der Abstand zwischen Brunnenwand und Motor darf nicht zu groß werden. Soll zum Beispiel eine 4“ Brunnenpumpe in einem 200mm Brunnen installiert werden, ist der Einsatz eines sogenannten Kühlmantels notwendig. Dieser ist wie eine Hülle über den Motor gestülpt und sorgt dafür, dass das Wasser mit einer ausreichenden Geschwindigkeit am Motor vorbeiströmt.

Brunnenpumpen in Behältern und Zisternen

Tiefbrunnenpumpen können auch liegend in Behältern oder Sammelbecken installiert werden. Auch bei dieser Installation ist ein Kühlmantel erforderlich. Er sorgt in diesem Fall dafür, dass sich im Ansaugbereich keine Strudel bilden und dadurch Luft angesaugt wird.

Konstruktiv bedingt haben die Motoren von Brunnenpumpen einen schlechteren Wirkungsgrad als zum Beispiel Kreiselpumpen. Dadurch haben diese bei gleicher Nennleistung eine höhere Stromaufnahme. Dies muss bei der Auslegung der Steuerungstechnik berücksichtigt werden. Bei der Verwendung von Sanftstartern oder Frequenzumrichtern ist es meistens notwendig eine Leistungsstufe größer zu wählen.

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